Bernhard Clasen

• BERNHARD CLASEN •
Frieden & Antimilitarismus



Nie wieder Krieg !

Keine deutschen Soldaten für die weltweiten Kriege !

Nie wieder deutsche Bomberpiloten über Belgrad !

Nie wieder deutsche Kampftruppen in Afghanistan !

Nie wieder deutsche Flugplätze für den Krieg im Irak !

Sozialpolitik ja! - Kriegsgerät Nein!


Allein die Mittel für den Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999 von über 1 Milliarde DM würden für eine 5-jährige Rente in Höhe von 800 Euro für 10.000 Menschen reichen. - Der Bundesrechnungshof ermittelte für die 180 Eurofighter einen Preis von 24,5 Milliarden Euro. Damit könnte 500.000 Menschen - 5 Jahre lang - eine monatliche Rente von 800 Euro bezahlt werden. -
Auch von Mönchengladbach - Rheindalen geht Krieg aus, wurden doch von Rheindalen aus Angriffskriege in Afghanistan, dem Irak und Jugoslawien koordiniert. In Rheindalen stationierte Truppen werden auch in Afghanistan und dem Irak eingesetzt. In Afghanistan und dem Irak werden Menschen gefangen genommen und anschließend in Foltergefängnisse wie Guantanomo gebracht. Die in Mönchengladbach stationierten Truppen könnten so eine Zielscheibe von nichtstaatlichem Terror werden und damit auch die Mönchengladbacher Bevölkerung gefährden. - In Afghanistan kämpfen KSK-Truppen. Deren "Mission" ist so geheim, daß nicht einmal Bundestagsabgeordnete informiert sind, was diese Truppen tatsächlich tun. Gleichzeitig werden die deutschen Truppen in Afghanistan über die deutsche Luftwaffenbasis Termez (Usbekistan) eingeflogen. Wie in keinem anderen Land der GUS werden die Menschenrechte in Usbekistan mit Füssen getreten. Die deutsche Regierung macht sich durch die Stationierung deutscher Truppen in Usbekistan somit zum Handlanger des staatsterroristischen Systems in Usbekistan.

Im sog. Kampf gegen den Terror hofieren die NATO-Staaten Staaten, die selbst grausame Regime sind, die sich aber von ihrer geographischen Lage und strategischen Bedeutung als Partner geradezu anbieten. Einer „unserer“ neuen Freunde ist Usbekistan, wo die Bundeswehr in der Grenzstadt Termez einen festen Stützpunkt betreibt. In Usbekistan werden jedes Jahr die meisten Schulkinder zur Zwangsarbeit in die Baumwollfelder geschickt, wo sie Entlaubungsgiften ausgesetzt sind und unter unmenschlichen Bedingungen in der Ernte eingesetzt werden. Menschenrechtsorganisationen beschreiben Usbekistan als grausame Diktatur, in deren Gefängnissen Folter und Misshandlungen an der Tagesordnung sind.

Ein weiterer Freund der NATO-Staaten ist Armenien, wo 2008 zehn Demonstranten erschossen wurden, als die Regierung auf eine friedliche Demonstration hatte schießen lassen. Deutschland übernimmt fast sämtliche Kosten von 40 armenischen Soldaten, die ab Frühjahr im Krieg in Afghanistan eingesetzt werden sollen.

Siehe auch meinen Artikel im ND vom 10.12.2009: Armenien schickt Soldaten nach Kundus

Vor dem Hintergrund des Umstandes, dass Deutschland weltweit an dritter Stelle beim Export von Rüstungsgütern liegt, sich am Tod und Unterdrückung in vielen Staaten eine goldene Nase verdient, glaube ich nicht an die angebliche Friedenspolitik unserer Regierung, unseres Militärs und unserer Rüstungslobby.



Mein Engagment für den Frieden
1984: Verhaftung in Mutlangen wegen Blockade eines US-amerikanischen Lastwagens
1985 Verurteilung zu 20 Tagessätzen wegen der Blockade eines Lastwagens der US-Streitkräfte
März 1985: Verhaftung in der DDR auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin wegen Teilnahme an einer Friedensaktion
April 1985: 20-tägige Haftstrafe wegen meiner Blockade 1991: Gründer der Initiative "Kein Blut für Öl". Die Initiative organisierte mehrere Aktionen, Demonstrationen und Mahnwachen gegen den Golf-Krieg.
1999: Austritt aus den Grünen wegen deren Unterstützung der Bombardierung von Belgrad und anderen jugoslawischen Städten.
1999 Mitbegründer des Mönchengladbacher Friedensforums.
Seit 2000: Organisator von zahlreichen Aktionen gegen den Jugoslawien-Krieg, den Krieg in Afghanistan, den Irak- und den Tschetschenien-Krieg. Veröffentlichung mehrerer Artikel im "Friedensforum" (Bonn).



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